Therapie

Leiden auch Sie unter Völlegefühl, Blähbauch, Magendruck Übelkeit und unregelmäßigem Stuhlgang? Oder quälen Sie gar Bauchmerzen, Krämpfe, Durchfälle, mit Schleim oder Blut vermischter Stuhl oder Schlimmeres. Es mag Sie wenig trösten, aber tatsächlich leidet nahezu jeder Zweite an Magen- und Darmproblemen. Allein 30% der Bevölkerung hochzivilisierter Länder leiden an Reizdarm.
Da fragt man sich natürlich, wie kann das sein, und warum ausgerechnet in den hochzivilisierten Ländern? Da haben doch hohe Hygienestandards, ein ausgereiftes Impfsystem und eine gute medizinische Versorgung Magendarmerreger und Parasiten im Griff und einige Seuchen sogar ausgerottet.
Ja, das ist aber wohl genau das Problem! All zu viel Hygiene dezimiert schützende, harmlose Umweltkeime zugunsten von Problemkeimen und Pilzen. Dasselbe muß man leider auch über die Antibiotika sagen. Auch die ruinieren unsere Darmflora zugunsten von Gär- und Fäulniskeimen.
Und ein weiteres zivilisatorisches Problem ist ganz sicher unsere Ernährungsweise. Wir leben nicht mehr von den wenigen Nahrungsmittelarten, die in unserem unmittelbaren Lebensraum wachsen oder produziert werden und die naturgemäß nur zu bestimmten Zeiten des Jahres zur Verfügung sehen. Im Rahmen der Globalisierung können Sie heute rund ums Jahr jedwede Nahrungsmittel bekommen. Weit über 300 von ihnen aus allen Herren Ländern nutzen Sie heutzutage und überfrachten damit Ihren armen Darm.
Zu allem Überfluß essen wir alle auch noch zuviel, vor allem zu viele Kohlehydrate, zu viel Getreide und Milchprodukte. Und für diese Überlastung unserer Verdauungsorgane bewegen wir uns dann auch absolut zu wenig.
Das alles und vieles mehr trägt unweigerlich dazu bei, daß das Darmmilieu bei so vielen Menschen, und sicher auch bei Ihnen, massiv gestört ist.
Dabei muß der Magen oder Darm als Organ noch nicht einmal ernstlich erkrankt sein. Ganz im Gegenteil kommen oft Patienten ganz frustriert zu mir, weil ihre völlig unauffälligen Befunde aus der Darmspiegelung oder Ultraschall- und Röntgen-Untersuchung ihre quälenden Bauchbeschwerden nicht erklären. Bei diesen Patienten wurde eine organische Erkrankung ausgeschlossen. Nicht selten wurde ihnen noch eine psychische Ursache der Beschwerden eingeredet. Dabei hat man offensichtlich nur einen Teil des Darmes untersucht. Der Darm besteht eben nicht nur aus dem Organ Darm, sondern trägt in sich ein unendlich komplexes mikroökologisches System.

Und weil das in meinen Augen ein so eminent wichtiges Thema ist, habe ich die Sanierung des Mikroökologischen Darmmilieus in den absoluten Mittelpunkt meiner Behandlung gestellt. Ich kenne keine einzige chronische Erkrankung, bei der nicht ursächlich oder zumindest als Folge der Darm und sein Milieu eine wichtige Rolle spielt!

Natürlich kann die Mikroökologische Therapie nicht alles regeln. Häufig bestehen angeborene (IgE) bzw. erworbene Nahrungsmittelallergien (IgG) oder Nahrungsmittelintoleranzen, deren Auswirkungen nicht vollständig verdaute Nahrungsmittel sind, die dann Gär- und Fäulniskeime füttern. Darum ist häufig eine Untersuchung auf Nahrungsmittel-Allergien bzw. -Intoleranzen angezeigt.
Ebenso wichtig sind Vitalstoffanalysen, denn bei schlecht verdauten Nahrungsmitteln gehen natürlich auch Vitamine und Mineralstoffe verloren. Diese müssen dann in Sinne einer Orthomolekularen Therapie oral oder als Infusion ersetzt werden.
Häufig sind Störungen der Darmschleimhaut die Ursache für eine Infektanfälligkeit. Daraus ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit über den Darm Immuntherapien durchzuführen.
Und da alles, was den Darm betrifft, mehr oder weniger von unserer Ernährung abhängt, ist eine erfolgreiche Therapie ohne Ernährungsmedizin undenkbar!

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