Spätestens seit Corona treibt die Menschen zunehmend das Thema Impfungen um, wobei sie meist damit hoffnungslos verunsichert und überfordert sind. Die STIKO (Ständige Impfkommission, ein ehrenamtliches Expertengremium im Robert-Koch-Institut RKI) betreibt mit ihren stringenten Impfempfehlungen eine Politik mit der Angst, die Kassenärztliche Vereinigung zwingt geradezu ihre Mitglieder zur Impftätigkeit und die Pharmaindustrie bewirbt ihre Impfstoffe wie Sauerbier. Andererseits berichten die Medien von schweren Krankheitsverläufen (Post-Vac-Syndrom vergleichbar dem Long Covid) nach Impfungen, warnen immer mehr medizinische Fachgesellschaften vor den Machenschaften der Pharmaindustrie (den wahren Gewinnern aller Impfaktionen) und nicht ohne Grund nimmt die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ab.
Der Druck auf Patienten und Ärzte ist gleichermaßen hoch. Das sog. „Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz“ (ein derartiges Wordungetüm kann nur die deutsche Bürokratie ersinnen) beispielsweise gibt Kassenpraxen klare Margen vor, wieviel Impfungen im Quartal durchzuführen sind. Bei zuwiderhandeln drohen Honorarkürzungen. Hier wird bewußt die Entscheidungsfreiheit des Arztes beschnitten, der seine Bedenken gegen bestimmte Impfungen nur schwerlich äußern kann.
Da muß ich als Privatarzt sagen, das ist einfach unglaublich. Aber vielleicht hat man diese Zwangsmaßnahme wählen müssen, weil offensichtlich nicht alle Ärzte den allgemeinen Impfrichtlinien folgen mochten, bestimmte Impfungen vielleicht sogar ablehnen!
Wenn man mit einem gewissen Abstand diese leidige Impfthematik betrachtet, dann muß man unweigerlich den Eindruck gewinnen, daß wir wohl ohne Impfungen nicht mehr überleben könnten. Und das ist nun absoluter Unsinn!
In meiner Sprechstunde weise ich meine Patienten stets darauf hin, daß es tatsächlich auch ein gesundes Leben ohne die meisten Impfungen geben kann. Gern vergessen wir nämlich, daß unser Organismus und sein Immunsystem nicht wehrlos sind. Übrigens benötigen wir für Impfungen auch ein aktives und leistungsfähiges Immunsystem, denn immerhin können Impfstoffe nur ihre Wirkung entfalten, indem unser Immunsystem mit Antikörpern dagegen reagiert! Der Impfstoff allein macht allenfalls Ärger, bietet aber keinen Schutz.
Darum ist es auch eine mehr als fragwürdige Empfehlung besonders Geschwächten und Immunschwachen (Senioren) die Impfung anzuraten. Denn die können zumeist nur noch in sehr reduziertem Maße Antikörper bilden und die schützende Impfwirkung bleibt nicht selten aus, nur die Nebenwirkungen bleiben.
Mein Rat an Patienten:
Behalten Sie einen klaren Kopf, denken Sie nach und informieren sich, bevor Sie sich von sog. Fachleuten aus Gremien oder Instituten einschüchtern lassen. Gleichwohl was Personen in Ihren Bekannten- und Freundeskreis denken, bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!
Mein Rat an Therapeuten:
Wir sollten gleiches tun, uns wohl informiert ein Urteil bilden – und Rückgrat zeigen!
