Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat der Europäischen Kommission die Zulassung des kombinierten Corona-Grippe-Impfstoffs mCombriax der US-Firma Moderna empfohlen – eine nur scheinbare Komfort-Lösung für den Patienten, der nun künftig nicht mehr 2 Injektionen ertragen muß, sondern lediglich eine, die dann auch den all-inclusive-Schutz schlecht hin bieten soll.

Bei allen Kombiimpfstoffen wird allerdings bei aller Bequemlichkeit gern übersehen, daß ein doppelter Impfreiz auch eine doppelte Belastung für unser Immunsystem bedeutet. Damit erscheint die Empfehlung dieses Impfstoffes für Ältere und Immunschwache mehr als fragwürdig. Immerhin bedeutet das, sich mit seinem Immunsystem zeitgleich gegen zwei Erkrankungen wehren zu müssen.

Wenn man bedenkt, daß extremst selten jemanden beide Infektionskrankheiten gleichzeitig treffen, Corona ganzjährig vorkommt und nur Infuenza A einen jahreszeitlichen Höhepunkt im Januar hat, dann ist ein kombinierter Impfstoff nicht zwingend erforderlich. Wenn diese Impfungen also schon sein sollen, dann können sie mit deutlich weniger körperlichen Belastungen zeitlich getrennt verabfolgt werden.

Immer wieder sehe ich in der Praxis Patienten, die nach einer Impfung z.B. gegen Influenza A nicht nur die im Beipackzettel aufgeführten flüchtigen Nebenwirkungen erlitten, sondern für mehrere Wochen an einem sog. „Post-Vac-Syndrom“ erkrankten, wie es nach Covid-19-Impfungen häufiger zu beobachten ist.
Was darf man dann wohl erwarten, wenn beide Impfungen gleichzeitig verabfolgt werden?

Aber ein anderer entscheidender Grund spricht gegen den neuen Impfstoff. Während Influenza A nur saisonal in der Bevölkerung auftritt und uns unvorbereitet treffen kann (mit einer Inzidenz von 378 Fällen auf 100.000 Einwohner 2025), erleben wir eine recht wirksame Durchseuchung in Form einer täglichen Schluckimpfung mit Covid-19-Viren in Mitteleuropa. In meiner Praxis messe ich regelmäßig unabhängig von der Jahreszeit die Covid-19-Antikörper vieler meiner Patienten und finde zumeist Werte in einer Höhe, wie sie Impfungen nur selten auszulösen vermögen!

Also, wie groß mag da die Wahrscheinlichkeit sein an beiden Infektionen gleichzeitig zu erkranken?

Mein Rat:

Überlegen Sie sich gut, ob Sie Ihrem vielleicht nicht mehr ganz so stabilen Immunsystem gleich zwei Krankheiten in Form der Kombiimpfung zumuten sollten. Kümmern Sie sich lieber um ein gesundes Immunsystem – und vergessen Sie nie das Vitamin D mit 3-4000!E tgl. zu einer fetthaltigen Mahlzeit!